Gibt es bei Amazons Kindle eine Sicherheitslücke?
November 22nd, 2011Ich dachte mir, ein Kindle wäre doch ein schönes Weihnachtsgeschenk und bestellte ein weiteres für meine Tochter. Da ich selber ein Kindle schon längere Zeit nutze, kenn ich mich aus, so dachte ich. Aber weit gefehlt, manches verhält sich dann doch anders, als man glaubt. Nach einer sehr schnellen Lieferung (ich hatte am So. Nachmittag bestellt und das Päckchen war bereits Mo. früh schon da. Wie geht das?) habe ich dieses kleine Wundergerät erst mal zum Landen angeschlossen. Und da ich ja sehr neugierig bin, dachte ich mir so, schalt es doch mal ein. Die erste Frage, die vom Kindle kommt, ist die nach der Spracheinstellung. Also Deutsch bitte! Das Kindle sucht dann auch gleich die vorhandenen W-LANs und zeigt diese an. Dann kommt auch schon die W-LAN-Einstellung, besser gesagt, das Kindle fragt eigentlich nur nach dem W-LAN Key. Also das Passwort eines W-LANs. Ok, dann geb ich das mal ein. Das wiederum ist ja bei den neuen Kindle nicht ganz so einfache, da hier keine Tastatur vorhanden ist und man jedes Zeichen per Cursor anwählen muss. Das ist allerdings auch nicht so schlimm, da man ja bei einem Lesegerät wie dem Kindle nicht so viel eingeben muss.
Als ich den W-LAN Key eingegeben hatte wurde auch sogleich eine Verbindung mit dem Internet aufgebaut. So weit Ok, aber jetzt kommt es:
Es wurde dann mein Amazon Kindle Konto angezeigt und die Frage gestellt, ob ich dieses oder ein anders, oder ein neues nutzen möchte!? Nur ich dachte wähle ich mal mein Konto an.
Was dann passierte, hat mich doch erstaunt, das Teil synchronisierte einfach meine Bücher mit diesen Kindle, der ja eigentlich für meine Tochter gedacht ist! Dabei wurde ich nicht mal nach einem Passwort gefragt! Es werden alle Bücher einfach übernommen, weil Amazon ja den WLAN-Key hat, daher also erkennen kann, dass es ja nur Mirco sein kann. Und dann brauch man ja auch nicht mehr nach einem Passwort fragen, wieso auch!